Wahlpflichtfachbereich der Realschule plus

Wahlpflichtfächer an der Kaiserpfalz-Realschule plus

Zu den Wahlpflichtfächern gehören die Bereiche Wahlpflichtfachorientierung, der Neigungsbereich und der Kernbereich.

Seit dem Schuljahr 2010/2011 gibt es für die Realschule plus neue Wahlpflichtfächer (HuS, TuN, WuV) - neben
der 2. Fremdsprache Französisch, die unverändert ab Klasse 6 angeboten wird.

In allen Wahlpflichtfächern sind die Bereiche "Berufsorientierung", "Informatische Bildung" und "Ökonomische Bildung" integriert. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite (Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur) und auf unserem Schulflyer über Wahlpflichtfächer!

Stundenverteilung im Wahlpflichtfachbereich

Klasse

Französisch

 

WPO
Wahlpflichtfachorientierung

Kernbereich
(HuS / TuN / WuV)

Neigungsbereich
(künstlerisch-musisch)

6

4 Std.

 

4 Std.

--

--

7

3 Std.

 

--

3 Std.

--

8

4 Std.

 

--

2 Std.

2 Std.

9

4 Std.

 

--

2 Std.

2 Std.

10

3 Std.

 

--

3 Std.

--


Wahlpflichtfachorientierung (WPO) an der Kaiserpfalz-Realschule plus

In der 6. Klassenstufe durchlaufen alle Schülerinnen und Schüler, die nicht Französisch gewählt haben, eine so genannte Wahlpflichtfach-Orientierung. Am Ende der 6. Klasse wählen sie dann ein Wahlpflichtfach, das sie bis zum Schulabgang beibehalten. Es kann nur in Ausnahmefällen gewechselt werden.
Die Einstufung und die Wahl der Wahlpflichtfächer haben zur Folge, dass die 7. Klassen neu eingeteilt werden müssen.

Lesen Sie hier mehr über die Wahlpflichtfachorientierung!

Wahlpflichtfächer - der Neigungsbereich

In der Klassenstufe 8 und 9 bietet die Kaiserpfalz-Realschule plus zusätzliche Neigungsfächer an. Diese stärken das
künstlerische Profil und bilden einen Gegenpol zu den technisch-wirtschaftlichen Bereichen. Ein besonderer Schwerpunkt
liegt hierbei auf der Förderung sozialer Aspekte. Über die Neigungsfächer können Sie sich hier informieren.


Wahlpflichtfächer an der Kaiserpfalz-Realschule plus - der Kernbereich

Französisch

Das Erlernen von Fremdsprachen ist eine zwingende Notwendigkeit vor dem Hintergrund einer zunehmenden Internationalisierung unserer Welt.

Frankreich ist unser nächstliegender großer europäischer Nachbar und unser größter Handelspartner.
Über Jahrhunderte hinweg hat Französisch unsere Kultur mitgeprägt. Das Französische ist heute noch Verhandlungssprache in internationalen Organisationen und Amtssprache in vielen afrikanischen Ländern, in Kanada, Belgien und einem Teil der Schweiz.

Der Französischunterricht wird sehr handlungsorientiert, verbunden mit einer Methodenvielfalt, durchgeführt. Alltagsszenen stehen im Vordergrund, der Schwerpunkt liegt auf der Kommunikationsfähigkeit. Während zu Beginn die Themen ausschließlich aus dem Umfeld der Jugendlichen gewählt sind, beziehen sie später landeskundliche, kulturelle, historische, geographische und politische Aspekte mit ein. Eine zusätzliche Motivation wird durch französische Film- und Theatervorführungen, durch Frankreichtage (Tagesfahrten nach Metz und Straßburg) und eine 2-tägige Fahrt nach Paris erreicht. Die Schülerinnen und Schüler erkennen dabei, dass der Französischunterricht die Voraussetzung für die fremdsprachliche Verständigung ist.

Die im neuen Rahmenplan geforderten Unterrichtsprinzipien Berufsorientierung, ökonomische Bildung und informatorische Bildung werden auch im Fach Französisch umgesetzt.

Zusätzlich werden auch Exkursionen und Sprachreisen (z.B. nach Metz, Paris, Strasbourg) durchgeführt. Mehr Informationen gibt es hier.

Wer mit Erfolg 4 Jahre lang Französisch als Wahlpflichtfach belegt hat, hat die Voraussetzungen für die 2. Fremdsprache zum Erlangen des Abiturs erfüllt und braucht deshalb keine 2. Fremdsprache in der gymnasialen Oberstufe zu erlernen. Es ergeben sich (auch) dadurch mehr Möglichkeiten bei der Wahl einer geeigneten gymnasialen Oberstufe. Beim Übergang in den Beruf sind Französischkenntnisse oft erwünscht und können als Zusatzqualifikation fachspezifisch erweitert werden.
(Magret Magner)

HuS - Hauswirtschaft und Sozialwesen

Jeder Mensch lebt sein Leben lang in einer sozialen Gemeinschaft, die auch hauswirtschaftliches Handeln notwendig macht.
Diese Einflussfaktoren müssen genutzt werden, um
    - den eigenen Lebensstil zu entwickeln
    - persönliche Stärken effektiv einzusetzen
    - Verantwortung für Mitmenschen zu übernehmen
    - Strategien zu entwickeln um Berufe und Leben in Einklang zu bringen (work-life-balance)


Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Kompetenzen für
    - Haushaltsmanagement
    - Gesundheit
    - Ernährung
    - Wohnen
    - Erzieherisches Handeln
    - Freizeit
    - Umwelt


In diesen Bereichen sollen sie für sich und andere Verantwortung übernehmen und diese aktiv mit gestalten.

Das Profil des Wahlpflichtfaches HuS:
    - Aspekte des Haushalts und sozialer Gefüge werden ganzheitlich aufgegriffen
    - gezielte Vorbereitung auf die Lebenswirklichkeit
    - hauswirtschaftliche und sozialpädagogische Sachverhalte bilden eine Einheit
    - Gemeinsames Lernen und Arbeiten fördert und pflegt soziales Interesse und Engagement
    - Zunehmend selbstständige Organisation von Arbeitsprozessen


Bewährte Inhalte aus den früheren Fächern Arbeitslehre, Familienhauswesen und Sozialpädagogik werden handlungsorientiert mit neuen Inhalten verknüpft.

TuN - Technik und Naturwissenschaften

Technik und Naturwissenschaften sind:
    - bedeutsame Bestandteile unseres Lebens
    - bedeutsam für die gesellschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Entwicklung Deutschlands


Technisch-naturwissenschaftlicher Unterricht stellt einen wichtigen Bestandteil der Allgemeinbildung dar und ist für
viele Berufe eine Basis. Im TuN-Unterricht spielt auch die Informatik eine wichtige Rolle.

Schwerpunkte sind:
    - Die Förderung technischen Denkens unter Einbeziehung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse
    - Erfindungs-/Nacherfindungsprozesse
    - ein handlungs- und problemorientierter Unterricht
    - experimentelles Handeln
    - Ausbildung und Anwendung handwerklicher Fertigkeiten
    - Einbeziehung materialkundlicher Aspekte
    - Produktionstechnische und betriebliche Prozesse
    - Strukturen und Abläufe
    - Zukunftsweisende Technologien
    - Bereiche und Anwendungsbereiche von Energie
    - Aspekte der Nachhaltigkeit
    - Kybernetik (Prozesse der Steuerung und Regelung)
    - XPert-Computer-Zertifikat (incl. Prüfung)


Von den Schülerinnen und Schülern werden erwartet bzw. gefördert:
    - Kreativität
    - Entdecken und Entwickeln von Begabungen
    - Freude am Problemlösen
    - Interesse an Technik und Naturwissenschaften
    - Verbindung zu Berufen und Studienfächern


WuV - Wirtschaft und Verwaltung

Ökonomie ist Teil einer jeden Kultur und Zivilisation.
Unser Leben ist beeinflusst von ökonomischen Gegebenheiten, schon Jugendliche müssen ihr Taschengeld
nach dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit verwenden. Ökonomisches Wissen und die Fähigkeit selbstbestimmt
in wechselnden Handlungssituationen agieren zu können, sind wesentliche Voraussetzung für die Teilhabe
eines Menschen an der Gesellschaft.

Mit dem Wahlpflichtfach WuV wird ein neuer inhaltlicher Bereich in der Realschule plus eingerichtet.
Es verbindet Inhalte aus der "Arbeitslehre" der ehemaligen Hauptschule, "Praxis in der Schule" der Dualen Oberschule
mit der "Wirtschaftskunde" der ehemaligen Realschulen.

Die zu erwerbende Kompetenz des Teilbereichs Wirtschaft lautet:
Die Schülerinnen und Schüler treffen begründet nachhaltige ökonomische Entscheidungen.

Untergeordnet ergeben sich folgende Teilkompetenzen:
    - Die Schülerinnen und Schüler treffen bedürfnisgerechte und sozialverträgliche Entscheidungen
       in ökonomisch geprägten Lebenssituationen
    - Die Schülerinnen und Schüler analysieren und beurteilen ökonomische Strukturen, Prozesse und wirtschaftspolitische
       Entscheidungen als Konsument, Erwerbstätiger und Wirtschaftsbürger
    - Die Schülerinnen und Schüler bewerten und gestalten ökonomische Prozesse









Alte Wahlpflichtfächer (laufen bis 2014 aus)

Französisch MN MN- Informatik WiSo BK/Werken
Darstellendes Spiel Familienhauswesen Technisches Zeichnen Maschinenschreiben / Textverarbeitung ??

Französisch

s.o.

Wahlpflichtfach MN ( Mathematik - Naturwissenschaften)

In der Klassenstufe 7 / 8 wird das Wahlpflichtfach MN zweistündig unterrichtet.
Die Auswahl der Themenbereiche orientiert sich am natürlichen Interesse der SchülerInnen an ihrer Umwelt.
Themen mit Real - und Praxisbezug werden bevorzugt.

Hierzu zählen:

* naturwissenschaftliches selbstständiges Experimentieren
* Einführung ins Mikroskopieren
* Aufbau von elektronischen Schaltungen mit Löten
* Grundlegender Umgang mit dem PC
* Einführung in die Tabellenkalkulation

Die Teilnahme an MN 7 / 8 ist nicht Voraussetzung für die Wahl von MN 9 / 10.
In der Klassenstufe 9 / 10 wird das Wahlpflichtfach MN vierstündig/ dreistündig unterrichtet.
Es wird in drei Teilbereiche gegliedert:

* Informatik
* Physikalischer Teil
* Biologisch-chemischer Teil

Der modulhafte Aufbau führt zu einer Schwerpunktbildung der einzelnen Themenbereiche.
Hierzu zählen:

* Experimentelle Einführung in die Schaltalgebra
* Einführung in das technische Regelkreismodell
* Reiz-Signal-Signalverarbeitung in der Biologie
* Arbeit mit Excel und Powerpoint
* Sinnvolle Nutzung des Internet
* Erstellen einer Homepage

Das Wahlpflichtfach MN ( Schwerpunkt Informatik)

Da IT-Profis heute sehr gefragt sind, bilden wir unsere Schüler praxisnah aus.
Wir beginnen bereits in der 5. Klasse mit der Arbeit rund um den PC.
In den einzelnen Fächern werden von der

5. bis zur 10.Klasse

folgende Kompetenzen neu erworben bzw. ausgebaut:

1. Gewissenhafter Umgang mit den Geräten im Computerlabor.
2. Internetrecherche an Beispielen aus dem Unterricht z.B. Biologie: "Überwinterung von Tieren".
3. Transfer der gefundenen Texte in Word sowie Bearbeitung von Text und Bild.
4. Sinnvolles Ausdrucken von gefundenem Material.
5. Kritischer Umgang mit Informationsmaterial aus dem Internet.
6. Rechte und Pflichten im Internet.
7. Kennenlernen der Hardware: Auseinanderbauen eines PCs, benennen und kennen der einzelnen Teile.
8. Erstellen einer einfachen PowerPoint-Präsentation.
9. Arbeit im virtuellen Klassenzimmer "Moodle".
10. Erstellen einer einfachen Homepage über "Moodle".
11. Selbstständige Arbeit im Internetcafé unter Aufsicht.
12. Arbeiten mit verschiedenen Lernprogrammen.

Ab der 9. Klasse

haben die Schüler im Rahmen des MN-Unterrichts die Möglichkeit, verschiedene Module des Europäischen Computerpasses XPERT im Unterricht durchzuarbeiten und sich mit einer Prüfung zertifizieren zu lassen. Die Prüfung findet bei uns in der Schule statt, wird aber vom Weiterbildungszentrum Ingelheim ausgerichtet. Wir haben Paten wie die Mainzer Volksbank, die Rheinhessische Wasser- und Energieversorgung, die Sparkasse Rhein Nahe sowie Boehringer, die uns gerne sponsern, weil die erworbenen Kenntnisse nicht nur ein Türöffner bei Bewerbungen sind, sondern auch Kompetenz und Souveränität am Arbeitsplatz widerspiegeln. Solche Leute braucht die Industrie. Zu den Prüfungsmodulen zählen:

1. Grundlagen der EDV
2. Textverarbeitung
3. Excel
4. Powerpoint

Außerdem erlernen die Schüler die Erstellung einer Homepage mit html.
Schüler, die nicht am MN- Unterricht teilnehmen, erwerben reduzierte Kenntnisse auf allen oben genannten Gebieten.

Birgit Riehn (Informatiklehrerin)

WiSo

Wieso "WiSo"?

WiSo ist die Abkürzung für Wirtschafts- und Sozialkunde."Wi" für Wirtschaft oder Wirtschaften beschäftigt sich mit allem, was zur Versorgung der Menschen mit Gütern und Dienstleistungen nötig ist.
"So", das für Soziales steht, beleuchtet die Auswirkungen der Wirtschaft auf die Gemeinschaft der Menschen, die Gesellschaft.

Das Unterrichtsfach WiSo soll durch die Erarbeitung von Hintergründen zu selbstverantwortlichem Handeln in der Wirtschafts- und Arbeitswelt befähigen. Ergänzt wird der Unterricht durch die Arbeit mit der Tageszeitung, Wirtschaftssendungen, Referaten und Betriebsbesichtigungen.

Die Themenschwerpunkte liegen in folgenden Bereichen:

* Privater Haushalt (Verwendung von Einkommen, Verbraucherschutz, Werbung)
* Betrieb und Unternehmen (Arbeitsweise eines Unternehmens, Rationalisierung, Ökonomie und Ökologie)
* Geld und Wirtschaftskreislauf (Geldentstehung, Zahlungsverkehr, Börse, Euro)
* Markt und Preisbildung (Angebot und Nachfrage, Wettbewerb)
* Menschen im Betrieb (Berufsausbildung, Tarifvertrag)
* Wirtschafts- und Sozialpolitik (Staatshaushalt, Währungspolitik, Sozialpolitik)

Bildende Kunst / Werken

Der Lehrplan für das Fach Bildende Kunst / Werken an Realschulen sieht für die Klassen 7 und 8 einen Projektunterricht vor. Für die beiden Schuljahre stehen insgesamt acht Projektbereiche zur Verfügung, von denen mindestens vier innerhalb dieser zwei Jahre angeboten werden sollen. Die Auswahl hängt u. a. von der Ausstattung der Schule ab. Die Kaiserpfalz-Realschule verfügt über eine neue und gute Einrichtung, die ein sinnvolles Arbeiten in diesem Fachbereich ermöglicht. Die Projektbereiche in der Übersicht: Farbe / Malerei, Plastik, Graphik / Druck / Werbung, Design, Geräte / Werken, Architektur, Puppenspiel und Bühne, Fotografie.

Begleitend zum praktischen Unterricht erstellt der Schüler eine Arbeitsmappe, in der die theoretischen Inhalte der Themenbereiche festgehalten werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen Planungsmethoden kennen und entwickeln im experimentellen Umgang mit Werkstoffen und Werkzeugen Fähigkeiten zum kreativen Gestalten.

Darstellendes Spiel

Das Darstellende Spiel fördert und fordert Schülerinnen und Schüler umfassend in allen Bereichen ihrer Persönlichkeit. Es setzt ihre Kreativität frei und entwickelt ihre ästhetischen, emotionalen, sozialen und kognitiven Fähigkeiten. Das Wahlpflichtfach wird in Klasse 9/10 vierstündig unterrichtet.
Im Fach Darstellendes Spiel lernen die Schüler durch "Probehandeln" die Wirkung von Verhaltensmustern und Inszenierungen abzuschätzen und bewusst einzusetzen. Das Zusammen"spiel" von Haltung, Gestik, Mimik, Bewegung, Sprache, Geräusch, Musik, Kostüm, Requisit, Bühnenbild, usw. wird theoretisch und praktisch erkundet. Ziel des Unterrichts ist also nicht das Theaterspielen im Sinne des Nachspielens vorgegebener Szenen oder Stücke, sondern eine von den Schülerinnen und Schülern selbst erarbeitete und gestaltete Inszenierung, die natürlich auch öffentlich präsentiert wird.

Dabei LERNEN die Schülerinnen und Schüler

- ergebnisorientierte Gruppenarbeit
- Teamarbeit (gleichberechtigte Kommunikation,
   überzeugen und überzeugen lassen)
- soziales Verhalten in der Gruppe
- Kritikfähigkeit und Toleranz
- sich in Rollen einfühlen und diese zum Leben erwecken
- Körpererfahrung (Gestik, Mimik, Koordination)
- theoretische Grundlagen (Theaterwissen, Sprechen, Körperausdruck,
   Literatur, Musik, Tanz, Medien...)
- fürs spätere Leben (sicheres Auftreten,
   freies Vortragen, respektvoller Umgang mit Partnern)


Da Theaterspielen in einer Gruppe nur zusammen funktionieren kann, sind folgende elementaren Voraussetzungen nötig:

- Disziplin
- Zuverlässigkeit
- Teamgeist

Wichtig ist außerdem

- die Offenheit gegenüber Neuem,
- der Wunsch, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten,
- die Fähigkeit und der Wille, Hemmungen zu überwinden.


Es finden im Fach Darstellendes Spiel im Schuljahr vier Prüfungen statt,
z.T. theoretisch (Fachwissen, Szenen entwerfen, ergänzen, beurteilen o.ä.), z.T. spielpraktisch (d.h. Erarbeitung kurzer Spielszenen nach Vorgaben, allein oder in der Gruppe. Ingrid Schuler-Stern

Wahlpflichtfach Familienhauswesen (FHW) in den Klassen 7 und 8

FHW beschäftigt sich mit der die Schüler umgebenden häuslichen Umwelt. Theoretische und praktische Lernbereiche sind dabei eng miteinander verknüpft. Lernbereiche sind:

1. Wohnen

* Die Wohnung als Lebensbereich und Arbeitsplatz
* Wohnungssuche und Wohnungswahl
* Einrichten einer Wohnung
* Die Küche als Arbeitsplatz

2. Haushalten

* Bewusstes und kritisches Verbraucherverhalten
* Einsatz von technischen Geräten
* Haushalt und Umwelt

3. Ernähren

* Der Ernährungskreis und seine Lebensmittelgruppen
* Vollwertige Ernährung
* Kochen und Backen als praktische Anwendung

4. Freizeit

* Planung und Durchführung eines Festes

Technisches Zeichnen

Das Wahlpflichtfach Technisches Zeichnen zeigt dem Schüler Freude an der persönlichen Leistung und dient zur Stärkung des Selbstbewußtseins. Technisches Zeichnen ermöglicht ihm seine persönlichen Talente zu entfalten. Das Wahlpflichtfach schafft Voraussetzungen sich in der Arbeits- und technischen Umwelt besser zurechtzufinden und dient nicht als Vorbereitung auf bestimmte technische Berufe. Dies beinhaltet die richtige Anwendung von Zeichenmittel und Zeichengeräten, Normschrift, Werkzeichnungen einfacher Werkstücke, maßstabgerechtes Zeichnen, Dreitafelprojektion einfacher Werkstücke, Grundregeln der Maßeintragung nach DIN 406, Raumbilder von Werkstücken in verschiedenen Perspektiven, Schnittdarstellungen, Abwicklung von geometrischen Körpern und Werkstücken. Heutzutage hat sich im professionellen Arbeiten der CAD-Einsatz durchgesetzt, das manuelle Arbeiten an der Zeichenplatte wird aber auch in Zukunft ein unverzichtbarer Bestandteil in der Ausbildung bleiben. Erst die erworbenen Kenntnisse in der Arbeit mit Zirkel, Schreib-und Zeichenstiften, Schablonen, Zeichenplatten und Dreiecken ermöglichen das Verständnis für die spätere CAD-Arbeit.

Maschinenschreiben-Textverarbeitung

Maschinenschreiben-Textverarbeitung gehört zu den Wahlpflichtfächern, die in den Klassenstufen 7/8 mit je zwei Wochenstunden unterrichtet werden. Ziel des Wahlpflichtfaches ist es, die Schüler an selbstständiges und rationelles Arbeiten mit Textsystemen heranzuführen. Damit sollen Voraussetzungen und Grundlagen für spätere Tätigkeiten geschaffen werden. Dieses Unterrichtsfach ist dem Bereich der sprachlichen und technischen Bildung zuzuordnen.

In der Klassenstufe 7 steht das Erlernen des 10-Finger-Tastschreibens im Vordergrund. Die Schüler bedienen die Tastatur ohne Blickkontakt (Blindschreiben).

Die Klassenstufe 8 gehört der Textverarbeitung. Nachdem die wichtigsten Schreibregeln nach der Norm DIN 5008 erarbeitet wurden, geht es an das Schreiben von A4-Briefen(Privat- und Geschäftsbrief), wobei insbesondere das Bewerbungsschreiben behandelt wird. Auch der Lebenslauf in tabellarischer Form ist ein Thema der Textgestaltung.

An der Kaiserpfalz-Realschule wird das Fach Maschinenschreiben- Textverarbeitung nur noch an Computern unterrichtet. Es stehen zwei Lernprogramme zur Verfügung, die im Unterricht eingesetzt werden.

Durch die Anzahl der vorhandenen Geräte ist eine Gruppenstärke von 15 Schülern bedingt. Jedem Schüler steht ein eigener Arbeitsplatz zur Verfügung. Da die Kaiserpfalz-Realschule über zwei moderne Computersäle verfügt, kann der Unterricht von zwei Fachlehrerinnen parallel erteilt werden.

(Jutta Möller)